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Home Vorhelm Augustin Wibbelt Dat Pöggsken

Dat Pöggsken

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Eins der schönsten Gedichte Augustin Wibbelts ist gleichzeitig auch sein bekanntestes: Generationen westfälischer Kinder lernten es in der Grundschule auswendig, selbst nachdem Plattdeutsch längst durch die Amtssprache Hochdeutsch aus den Schulen verdrängt worden war: 'Dat Pöggsken' (Das Fröschlein).

Image
Augustin Wibbelt (um 1940) Grafik von Ferdinand Spindel
Dat Pöggsken (Tondokument von 1930)
 
Dat Pöggsken
 
Pöggsken sitt in´n Sunnenschien

O wat is dat Pöggsken fien

met de gröne Bücks

Pöggsken denkt an nix.

Kümp de witte Gausemann

Hätt so raude Stiewweln an

Mäck en graut Gesnater.

Hu wat fix

Springt dat Pöggsken met de Bücks

Met de schöne gröne Bücks

Met de Bücks in´t Water.


Hochdeutsch

Übersetzt man die plattdeutschen Gedichte Wibbelts ins Hochdeutsche, geht die Sprachmelodie verloren und die Verse verlieren ihren westfälischen Charme, außerdem leiden häufig Reim und Versmaß.

Für alle, die der plattdeutschen Sprache unkundig sind, hier trotzdem der hochdeutsche Text:

Dat Pöggsken (Das Fröschlein) 

Fröschlein sitzt im Sonnenschein

Oh, was ist das Fröschlein fein

Mit der grünen Büx (Hose)

Fröschlein denkt an nix

Kommt der weiße Gänsemann

Hat so rote Stiefel an

Macht ein groß´ Geschnatter

Hu, wie fix

Springt das Fröschlein mit der Büx 

Mit der schönen grünen Büx 

Mit der Büx ins Wasser. 

 So mögg ick sien

 Augustin Wibbelt Gesellschaft

 

 

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